HSG Friesoythe fehlt noch ein Schritt zur Landesliga

Auch dem guten Zusammenspiel von Rückraum-Torjäger Nils Albers (Nr. 5) und Kreisläufer Christian Wilhelm (rechts) kommt für die HSG Friesoythe große Bedeutung zu.

An diesem Samstag gilt es für die Handballer der HSG Friesoythe, die 22 Punktspiele und Platz zwei in der Landesklasse Süd zählen nicht mehr. Ab 18 Uhr in eigener Halle soll nun das Unternehmen „Aufstieg in die Landesliga“ perfekt gemacht werden.

Schritt eins in der Relegation wurde im Hinspiel bei der SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn vor einer Woche mit dem 24:23 (11:12)-Sieg gemacht, nun muss nur noch der zweite, endgültige Schritt durch das Tor zur Landesliga erfolgreich vollzogen werden.

„Die Voraussetzungen sind gut, aber noch sind wir nicht durch. Wir spielen auf jeden Fall auf Sieg“, sagt Trainer Günter Witte, der sich auf Rechenspielchen nicht einlassen will. Zwar würde ein Unentschieden oder wegen der Auswärtstore-Regelung eine Niederlage mit einem Tor unter dem Resultat von 23:24 reichen, doch vor allem im Handball kommen solche Denkweisen einem Tanz auf der Rasierklinge gleich.

Gegenüber dem Hinspiel gelte es für den HSG-Trainer, einen Punkt zu verbessern. „Wir müssen unsere Chancen konsequenter nutzen und nicht wieder den gegnerischen Torhüter warmschießen“, sagt Witte, der hofft, dass die starke Abwehrleistung – vor allem gegen den herausragenden Kreisläufer Jonas Schlender und den gefährlichen Rückraumschützen auf der halblinken Position – wiederholt wird. „Sollte uns das gelingen, bin ich, zumal mit unseren Fans im Rücken, zuversichtlich, den Aufstieg perfekt zu machen“, sagt Witte. Gegenüber dem Hinspiel wird sich der Kader kaum ändern, da Mathis Witte weiterhin verletzt ausfällt.

Quelle: NWZ Online

HSG Friesoythe steht kurz vor Aufstieg

Die HSG Friesoythe behielt im ersten Relegationsspiel die Nerven. Mit 24:23 wurde Gastgeber Friedrichsfehn/Petersfehn bezwungen.

Relegation zur Landesliga: SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn - HSG Friesoythe 23:24 (12:11). Ein großer erster Schritt in Richtung Landesliga ist der HSG gelungen. In einem, wie Trainer Günter Witte betonte, jederzeit spannenden und hektischen Spiel setzte sich Friesoythe knapp durch. Am Ende gab die gute Abwehrarbeit um einen starken Philip Fründt im Tor und einem vorgezogen agierenden Nils Albers den Ausschlag.

So gelang es dem Gast vor mehr als 100 Zuschauern, darunter zahlreichen HSG-Fans, den gefürchteten Kreisläufer Jonas Schlender gut im Griff zu haben. Er kam nur zu zwei Feldtoren, allerdings verwandelte er seine neun Siebenmeter, von denen der eine oder andere durchaus umstritten war, sehr sicher.

Nach einem schwächeren Start, als die HSG klare Chancen ausließ und den gegnerischen Torhüter stark machte, fing sich Friesoythe, glich zum 4:4 aus (13.) und hielt das Duell jederzeit offen. Nach der Pause verschaffte sich der Gast zwar einen kleinen Vorteil. Doch die 21:18-Führung (50.) konnten die Hausherren dank dreier Siebenmeter wieder ausgleichen und dann selbst 23:22 in Front gehen (58.). Aber am Ende behielt die HSG die Nerven, führte 24:23 (60.) und blockte den letzten Angriff ab.

HSG: Fründt, Fröhlich - Willmann (3), Robbers, N. Albers (7/3), Kühn, Laskowski (1), Binder, Matthies (5), Kulle, Alberding (4), J. Albers, Harin, Wilhelm (4).

Quelle: NWZ Online

HSG Friesoythe stürmt in die Relegation

In zwei Aufstiegsspielen trifft die HSG Friesoythe nun auf die SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn. Die genauen Anwurfzeiten müssen noch ausgehandelt werden.

Landesklasse Süd: HSG Friesoythe - FC Schüttorf II 39:21 (22:9). Die Hoffnung, die HSG Wagenfeld/Wetschen würde in Burg Gretesch straucheln und so Platz eins an Friesoythe abgeben müssen, erfüllte sich nicht (Endstand: 26:21 für die HSG). Aber Friesoythe holte sich mit einem überzeugenden Sieg, der zur Pause mit 22:9 schon sicher war, Platz zwei und die Aufstiegsrelegation. Da am kommenden Samstag Christoph Tiedeken heiratet, wird noch um einen passenden Zeitpunkt für das erste Spiel verhandelt.

„Wir haben von Beginn an Gas gegeben und gegen Schüttorf konzentriert gespielt“, sagt Trainer Günter Witte, der vor allem mit der ersten Halbzeit sehr zufrieden war. So konnte munter durchgewechselt und vor allem Neuzugang Ludolph Matthies viel Spielpraxis vermittelt werden.

HSG: Fründt, Fröhlich - Willmann, M. Witte (3), Robbers (4), N. Albers (10), Kühn (3), Laskowski (2), Matthies (5), Tiedeken (1), Kulle, Paul (6/1), J. Albers (1), Wilhelm (4).

  In der Relegation um den Aufstieg in die Landesliga tritt die HSG zunächst am kommenden Wochenende bei der SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn an. Eine Woche später kommt es zum Rückspiel. Auf die genauen Daten müssen sich beide Seiten noch einigen.

Quelle: NWZ Online

Friesoythe verliert das Spitzenspiel

Topspiel in der Handball-Landesklasse Süd verloren – nun liegt die Hoffnung auf der TSG Burg Gretesch oder einer möglichen Relegation. Für die HSG Friesoythe bleibt die HSG Wagenfeld/Wetschen ein Angstgegner, gab es schon im Heimspiel mit 23:27 die einzige Niederlage in eigener Halle.

Auch am vergangenen Samstag in Wagenfeld reichte es im Duell der punktgleichen Spitzenteams nicht für die Friesoyther, die mit 23:31 (12:15) zu deutlich verloren, wie Trainer Günter Witte betonte. „Der Sieg geht in Ordnung. Unser Gegner war besser, trat aggressiver auf“, sagte Witte, der sich allerdings in einigen Situationen von den Unparteiischen nicht neutral genug behandelt sah. Hinzu kam, dass Kreisläufer Christian Wilhelm (war beim WM-Boxkampf in London), arg vermisst wurde.

„Jonas Alberding hat seine Sache ganz gut gemacht, aber wir hatten eben auf dieser Position keine Alternativen, zumal Jonas acht Minuten vor Schluss sehr umstritten mit der dritten Zeitstrafe raus musste“, sagte Witte. Dank einer sehr starken Torhüterleistung von Philip Fründt hielt der Gast bis zur Pause das Duell eng, konnte das 12:15 zur Pause fast egalisieren, als Neuzugang Ludolph Matthies per Doppelschlag auf 14:15 verkürzte und schon bei seinem Debüt seinen Wert für das Team unterstrich. Doch allmählich zog der Hausherr vor 350 Zuschauern davon, während die Gäste sich auch durch unnötige Zeitstrafen die Aufholjagd erschwerten. So war beim 24:18 (49.) die Partie gelaufen.

Sollte die HSG ihr Heimspiel gegen den FC Schüttorf gewinnen, Wagenfeld/Westschen in Burg Gretesch verlieren, würde Friesoythe direkt aufsteigen. Sonst kommt es zur Relegation mit dem Vertreter der Staffel Nord.

HSG: Fründt, Fröhlich, Willmann, Witte (3), Robbers (2), Albers (8/2), Kühn, Laskowski, Binder, Matthies (7), Paul (1), Alberding (2), Knaus.

Quelle: NWZ Online

HSG Friesoythe gewinnt standesgemäß

Der Tabellenführer HSG Friesoythe festigte seine Führungsposition in der Handball-Landesklasse Süd. Mit 33:22 (18:10) wurde in eigener Halle der Tabellenletzte SG Neuenhaus/Uelsen II besiegt

In einem fairen Spiel – überraschenderweise gab es acht Zeitstrafen für die HSG und fünf für die Gäste – begann der Favorit etwas nervös. Doch vom 2:2 aus setzte sich Friesoythe auf 6:3 und 18:10 zur Pause ab, wobei der Angriff um Torjäger Nils Albers stark aufspielte, und Philip Fründt im Tor eine sehr gute Vorstellung bot.

Dennoch wechselte Trainer Günter Witte, der kurzfristig auf die verletzten Hannes Paul und Jörg Albers verzichten musste, aus und brachte Nils Fröhlich ins Tor, der ebenfalls sehr gut spielte wie das gesamte Team. „Das war irgendwie genial, was wir in den ersten zehn Minuten nach der Pause geboten haben“, sagte Witte. Bis auf 27:10 zog die HSG davon (40.) und ließ erst in den Schlussminuten an Konzentration nach. Angesichts des großen Vorsprungs fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss, wurden klare Möglichkeiten quasi verschenkt. Doch das sind Fehler, die der Trainer nicht zu hart bewerten will, wird das nächste Spiel an diesem Sonntag bei der TSG Burg Gretesch sicher wieder anspruchsvoller.

HSG: Fründt, Fröhlich - Willmann (3), M. Witte (3), Robbers (3), N. Albers (14/3), Kühn, Laskowski (1), Tiedeken (1), Kulle (1), Alberding (4), Wilhelm (3).

Quelle: NWZ Online