HSG Friesoythe stürmt in die Relegation

In zwei Aufstiegsspielen trifft die HSG Friesoythe nun auf die SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn. Die genauen Anwurfzeiten müssen noch ausgehandelt werden.

Landesklasse Süd: HSG Friesoythe - FC Schüttorf II 39:21 (22:9). Die Hoffnung, die HSG Wagenfeld/Wetschen würde in Burg Gretesch straucheln und so Platz eins an Friesoythe abgeben müssen, erfüllte sich nicht (Endstand: 26:21 für die HSG). Aber Friesoythe holte sich mit einem überzeugenden Sieg, der zur Pause mit 22:9 schon sicher war, Platz zwei und die Aufstiegsrelegation. Da am kommenden Samstag Christoph Tiedeken heiratet, wird noch um einen passenden Zeitpunkt für das erste Spiel verhandelt.

„Wir haben von Beginn an Gas gegeben und gegen Schüttorf konzentriert gespielt“, sagt Trainer Günter Witte, der vor allem mit der ersten Halbzeit sehr zufrieden war. So konnte munter durchgewechselt und vor allem Neuzugang Ludolph Matthies viel Spielpraxis vermittelt werden.

HSG: Fründt, Fröhlich - Willmann, M. Witte (3), Robbers (4), N. Albers (10), Kühn (3), Laskowski (2), Matthies (5), Tiedeken (1), Kulle, Paul (6/1), J. Albers (1), Wilhelm (4).

  In der Relegation um den Aufstieg in die Landesliga tritt die HSG zunächst am kommenden Wochenende bei der SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn an. Eine Woche später kommt es zum Rückspiel. Auf die genauen Daten müssen sich beide Seiten noch einigen.

Quelle: NWZ Online

Friesoythe verliert das Spitzenspiel

Topspiel in der Handball-Landesklasse Süd verloren – nun liegt die Hoffnung auf der TSG Burg Gretesch oder einer möglichen Relegation. Für die HSG Friesoythe bleibt die HSG Wagenfeld/Wetschen ein Angstgegner, gab es schon im Heimspiel mit 23:27 die einzige Niederlage in eigener Halle.

Auch am vergangenen Samstag in Wagenfeld reichte es im Duell der punktgleichen Spitzenteams nicht für die Friesoyther, die mit 23:31 (12:15) zu deutlich verloren, wie Trainer Günter Witte betonte. „Der Sieg geht in Ordnung. Unser Gegner war besser, trat aggressiver auf“, sagte Witte, der sich allerdings in einigen Situationen von den Unparteiischen nicht neutral genug behandelt sah. Hinzu kam, dass Kreisläufer Christian Wilhelm (war beim WM-Boxkampf in London), arg vermisst wurde.

„Jonas Alberding hat seine Sache ganz gut gemacht, aber wir hatten eben auf dieser Position keine Alternativen, zumal Jonas acht Minuten vor Schluss sehr umstritten mit der dritten Zeitstrafe raus musste“, sagte Witte. Dank einer sehr starken Torhüterleistung von Philip Fründt hielt der Gast bis zur Pause das Duell eng, konnte das 12:15 zur Pause fast egalisieren, als Neuzugang Ludolph Matthies per Doppelschlag auf 14:15 verkürzte und schon bei seinem Debüt seinen Wert für das Team unterstrich. Doch allmählich zog der Hausherr vor 350 Zuschauern davon, während die Gäste sich auch durch unnötige Zeitstrafen die Aufholjagd erschwerten. So war beim 24:18 (49.) die Partie gelaufen.

Sollte die HSG ihr Heimspiel gegen den FC Schüttorf gewinnen, Wagenfeld/Westschen in Burg Gretesch verlieren, würde Friesoythe direkt aufsteigen. Sonst kommt es zur Relegation mit dem Vertreter der Staffel Nord.

HSG: Fründt, Fröhlich, Willmann, Witte (3), Robbers (2), Albers (8/2), Kühn, Laskowski, Binder, Matthies (7), Paul (1), Alberding (2), Knaus.

Quelle: NWZ Online

HSG Friesoythe gewinnt standesgemäß

Der Tabellenführer HSG Friesoythe festigte seine Führungsposition in der Handball-Landesklasse Süd. Mit 33:22 (18:10) wurde in eigener Halle der Tabellenletzte SG Neuenhaus/Uelsen II besiegt

In einem fairen Spiel – überraschenderweise gab es acht Zeitstrafen für die HSG und fünf für die Gäste – begann der Favorit etwas nervös. Doch vom 2:2 aus setzte sich Friesoythe auf 6:3 und 18:10 zur Pause ab, wobei der Angriff um Torjäger Nils Albers stark aufspielte, und Philip Fründt im Tor eine sehr gute Vorstellung bot.

Dennoch wechselte Trainer Günter Witte, der kurzfristig auf die verletzten Hannes Paul und Jörg Albers verzichten musste, aus und brachte Nils Fröhlich ins Tor, der ebenfalls sehr gut spielte wie das gesamte Team. „Das war irgendwie genial, was wir in den ersten zehn Minuten nach der Pause geboten haben“, sagte Witte. Bis auf 27:10 zog die HSG davon (40.) und ließ erst in den Schlussminuten an Konzentration nach. Angesichts des großen Vorsprungs fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss, wurden klare Möglichkeiten quasi verschenkt. Doch das sind Fehler, die der Trainer nicht zu hart bewerten will, wird das nächste Spiel an diesem Sonntag bei der TSG Burg Gretesch sicher wieder anspruchsvoller.

HSG: Fründt, Fröhlich - Willmann (3), M. Witte (3), Robbers (3), N. Albers (14/3), Kühn, Laskowski (1), Tiedeken (1), Kulle (1), Alberding (4), Wilhelm (3).

Quelle: NWZ Online

31:28 Erfolg in Westercappeln

Landesklasse Süd: THC Westerkappeln - HSG Friesoythe 28:31 (13:17). Der Spitzenreiter erfüllte seine Pflicht, brachte sich aber im zweiten Abschnitt selbst in Schwierigkeiten, wie Trainer Günter Witte kritisierte. Bis zur Pause lief es nach anfänglichen Ballverlusten programmgemäß, führte die HSG 13:7 (19.) und zur Pause noch mit 17:13.

Danach häuften sich die Fehler, wurden unnötige Würfe genommen, so dass der Vorsprung nicht nur schnell schmolz (19:18, 39.), sondern der THC nach dem Ausgleich (22:22, 44.) sogar zweimal in Führung gehen konnte.

„Nils Fröhlich im Tor hat gut gehalten, aber ich habe mit dem Wechsel zu Philip Fründt der Mannschaft ein Signal setzen wollen. Das ist gelungen“, sagte Witte, der dann sah, wie Jonas Alberding mit zwei sauberen Einzelaktionen und ein auch in der Schlussphase eiskalter Kreisläufer Christian Wilhelm, der neun Treffer markierte, den Sieg über 27:25 (50.) und 29:25 (53.) sicherten.

HSG: Fröhlich, Fründt - Willmann, M. Witte, Robbers (5/1), N. Albers (10/2), Kühn, Laskowski, Tiedeken, Kulle, Paul (3), Alberding (4), Wilhelm (9).

Quelle: NWZ Online

Knapper 27:26 Erfolg gegen die HSG Haselünne Herzlake

Landesklasse Süd: HSG Friesoythe - HSG Haselünne/Herzlake 27:26 (18:13). Fast hätte der Tabellenzweite aus Friesoythe, der nach Minuspunkten mit dem Spitzenreiter HSG Wagenfeld/Wetschen (24:25 gegen TuS Bramsche II) gleichgezogen hat, eine Wiederholung der 27:29-Hinspielpleite erlebt.

Dabei trumpfte der Gastgeber zunächst souverän auf. Eine starke Abwehr, Nils Fröhlich entschärfte unter anderem zwei Siebenmeter, und eine konzentrierte Angriffsleistung brachten den Gastgeber deutlich mit 16:8 in Front (20.). „Danach haben wir uns zu sicher gefühlt, zahlreiche Chancen ausgelassen und in der zweiten Halbzeit unseren klaren Vorsprung gegen ehrgeizige Gäste aufs Spiel gesetzt“, sagte Trainer Günter Witte. Ein vergebener Heber zum 28:26 brachte den Gast in Ballbesitz, den Jonas Alberding aber per Foul unterband, so dass den Gästen nur noch ein direkter Freiwurf blieb, der abgeblockt wurde.

HSG: Fröhlich, Fründt - Willmann, Witte (6), J. Albers, N. Albers (9/2), Kühn (2), Binder, Tiedeken, Kulle, Paul (3), Alberding (1), Wilhelm (6).

Quelle: NWZ Online