Handball, Landesliga Männer: HSG Osnabrück - HSG Friesoythe 31:28 (17:16). Gegen die körperlich sehr robusten Gastgeber, die nunmehr Spitzenreiter sind, behauptete sich der Neuling sehr gut, muss aber weiter an seinen Schwächen arbeiten, die vor allem Chancenverwertung heißt. „Daher bin ich froh, dass wir bis zum 1. Dezember Pause haben“, sagte Trainer Günter Witte.

Dann könnten Jan-Phillip Willmann und Heiner Robbers, die mit Schulterproblemen gehandicapt ins Spiel gingen, wieder hundertprozentig fit sein, was auch für Jonas Alberding, der das Training wieder aufnimmt, und für Hannes Paul, der auch bald wieder zur Mannschaft stoßen wird, gelten soll.

So fehlen eben doch die Alternativen und manchmal auch die Kraft, um in der Schlussphase richtig gegenzuhalten. Dies gelang Friesoythe diesmal bis weit in die zweite Hälfte. Knackpunkt war nach 54 Minuten, als zwei klare Chancen zum 26:27 verschossen wurden. „Ohnehin war der Osnabrücker Torwart bester Mann auf dem Platz. Aber in dieser Situation müssen wir eben treffen, um das Spiel drehen zu können“, sagte Witte. Er monierte allerdings auch, dass dem Gastgeber bei seinen Toren manchmal doch der eine Schritt zuviel gegönnt wurde. „Wir werden die Pause nutzen, um an unserer Chancenverwertung zu arbeiten. Ich hoffe, dass wir eine gute Abwehrleistung wie in der zweiten Halbzeit gegen Osnabrück dann auch über die gesamte Spielzeit hinbekommen“, so Witte, der bei seiner Planung noch abwarten muss, wann die Heimpartie gegen die TSG Hatten/Sandkrug II nachgeholt wird.

HSG: Fründt, Fröhlich - Willmann (1), M. Witte (4/2), Robbers (3), Albers (9/2), Kühn, Laskowski (1), Binder (1), Matthies (3), Wilhelm (4), St. Witte (2).

Quelle: NWZ Online