Nils Albers (Mitte, hier gegen den TV Dinklage) traf kurz vor Schluss per Siebenmeter für die HSG Friesoythe in Georgsmarienhütte den Pfosten – es wäre das 24:23 gewesen.

Landesliga, Männer: TV Georgsmarienhütte - HSG Friesoythe 23:23 (14:12). Als richtungsweisend hatte HSG-Trainer Günter Witte die Partie bei den heimstarken Gastgebern eingeordnet, und das Fazit lautet: die Richtung stimmt. Der Aufsteiger holte den dritten Auswärtspunkt und hätte in der Schlussminute sogar den zweiten Saisonsieg perfekt machen können.

Doch Nils Albers jagte einen Siebenmeter an den Pfosten, es wäre das 24:23 gewesen. Er ärgerte sich selbst am meisten, aber sein Trainer sprach dennoch von einem gewonnenen Punkt, da seine Mannschaft Mitte der zweiten Halbzeit dreimal mit vier Toren in Rückstand geraten war, sich stets herangekämpft und sogar mit 23:22 (56.) in Führung gelegen hatte.

Stark begann die HSG, wobei Mathis und Steffen Witte maßgeblich an der 7:2-Führung Anteil hatten (15.), ehe Zeitstrafen – der Gast kassierte alle vier vor der Pause – und geschickter auf die 3:2:1-Abwehr reagierende Hausherren zum 10:10 (24.) und einen Durchmarsch bis zum 18:14 (43.) führten. Doch die HSG hielt dagegen, ließ nach der Pause nur neun Treffer zu und verdiente sich so das Remis.

HSG: Fründt, Fröhlich - Willmann (2), Binder, M. Witte (1), Robbers (2), Kulle, Albers (8/1), Kühn, Laskowski (2), St. Witte (5), Wilhelm (3).

Quelle: NWZ Online