Die HSG Friesoythe behielt im ersten Relegationsspiel die Nerven. Mit 24:23 wurde Gastgeber Friedrichsfehn/Petersfehn bezwungen.

Relegation zur Landesliga: SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn - HSG Friesoythe 23:24 (12:11). Ein großer erster Schritt in Richtung Landesliga ist der HSG gelungen. In einem, wie Trainer Günter Witte betonte, jederzeit spannenden und hektischen Spiel setzte sich Friesoythe knapp durch. Am Ende gab die gute Abwehrarbeit um einen starken Philip Fründt im Tor und einem vorgezogen agierenden Nils Albers den Ausschlag.

So gelang es dem Gast vor mehr als 100 Zuschauern, darunter zahlreichen HSG-Fans, den gefürchteten Kreisläufer Jonas Schlender gut im Griff zu haben. Er kam nur zu zwei Feldtoren, allerdings verwandelte er seine neun Siebenmeter, von denen der eine oder andere durchaus umstritten war, sehr sicher.

Nach einem schwächeren Start, als die HSG klare Chancen ausließ und den gegnerischen Torhüter stark machte, fing sich Friesoythe, glich zum 4:4 aus (13.) und hielt das Duell jederzeit offen. Nach der Pause verschaffte sich der Gast zwar einen kleinen Vorteil. Doch die 21:18-Führung (50.) konnten die Hausherren dank dreier Siebenmeter wieder ausgleichen und dann selbst 23:22 in Front gehen (58.). Aber am Ende behielt die HSG die Nerven, führte 24:23 (60.) und blockte den letzten Angriff ab.

HSG: Fründt, Fröhlich - Willmann (3), Robbers, N. Albers (7/3), Kühn, Laskowski (1), Binder, Matthies (5), Kulle, Alberding (4), J. Albers, Harin, Wilhelm (4).

Quelle: NWZ Online