Trotz guter Leistung bleibt Abschiedserfolg verwehrt (Quelle: nwzonline)

Das Schlusslicht HSG Friesoythe verabschiedete sich erhobenen Hauptes aus der Handball-Landesliga. Mit einem achtbaren 26:30 (14:16) gelang den Gästen trotz Niederlage beim TV Bissendorf-Holte II eine weitgehend überzeugende Vorstellung.

„Man merkte deutlich, dass keine Seite zum Saisonabschluss verlieren wollte“, sagte Trainer Günter Witte, für den diese Partie den Abschied als Coach der Männermannschaft bedeutete. Ob Witte die D- und E-Jugend der HSG weiter trainieren wird, hängt davon ab, ob er Co-Trainer und Betreuer an die Seite gestellt bekommen wird. „Ständig an den Wochenenden unterwegs zu sein, möchte ich nicht mehr“, sagte Witte.

Sein Team hielt beim Tabellenvierten jederzeit mit, ließ trotz eines phasenweise Sieben-Tore-Rückstandes nicht nach und verkürzte auf 24:26 (54.), ehe der Gastgeber eine Überzahl entscheidend zum 28:24 ausnutzte (56.). Da Philip Fründt beruflich bedingt fehlte, spielte Nils Fröhlich in seinem Abschiedsspiel als Torhüter durch. Sollte Fründt seine Arbeitsstelle als Koch bekommen, dürfte die HSG in der kommenden Saison auf dieser Position vor Probleme gestellt werden.

Neben Torjäger Nils Albers, mit 228 Treffern drittbester Schütze in der Landesliga, überzeugte diesmal besonders Gerrit Binder mit neun Treffern. „Sehens- und lobenswert, wie Gerrit eine sehr positive Entwicklung genommen hat, und sich im Angriff immer besser durchzusetzen versteht“, freut sich Witte.

HSG: Fröhlich – M. Witte, Willmann (3), Albers (9/1), Kühn (2), Laskowski (1), Binder (9), St. Wilhelm, Harin, Chr. Wilhelm (2), Brück.

>